Bewegung in der Medienlandschaft: Neue Gattung „High-end“-Newsletter

Mit den High-end-Zielgruppen wollen sich Verlagsunternehmen und Verlegerpersönlichkeiten neue Einnahmequellen in der Zielgruppe der Top-Entscheider erschließen, die sich teure Firmen- oder Behördenabos leisten können. Für die Presse- und Medienarbeit bedeutet der Journalismus, der abseits des Zeitschriftenkiosk und von öffentlich zugänglichen Online-Plattformen stattfindet, neue Herausforderungen.

“L’une chante, l’autre pas” – während einige Medien authentisch twittern, lassen andere den Automaten zwitschern

André Vatter hat sich auf seinem wunderbaren Blog die Arbeit gemacht einmal nachzusehen, welche großen Medien ihren Twitter-Account wirklich als Kommunikationsmedium nutzen, und welche Twitter nur als automatisierten Kanal für ihre News vom Automaten befüllen lassen. Grundsätzlich hält er erfreut fest, dass die meisten Medien überhaupt schon einmal über einen Twitter-Kanal verfügen:

Kommt Google den Verlagen und deren Forderung nach einer Erlösbeteiligung entgegen?

Dies vermutet zumindest die Süddeutsche Zeitung im Rahmen ihrer Interpretation einer Diskussion, die Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen mit David Drummond, Vizepräsident und Chefjurist von Google auf der DLD in München führte: „Bislang habe Google vor allem auf den kostenlosen Zugang zu Inhalten und deren Finanzierung durch Werbung gesetzt. „Es kann sein, dass sich dieses Modell nicht […]