Großer Ideen-Wettbewerb "Schluss mit Birne": "Ich hab da eine Idee" braucht eine neue Form der Visualisierung

Mein PR-Kollege David Hargreaves brachte mich darauf, dass wir dringend eine neue Konvention für die Visualisierung von Kreativität und „Ich hab da eine Idee“ benötigen. Schließlich gilt das Zeitalter der guten alten Kohlefaden-Glühbirne aus umweltpolitischen Gründen als abgelaufen. Wer heute noch eine klassische Glühbirne befeuert gilt als gemeingefährlich und kann auch gleich mit einem 57er Chevy Bel Air Brötchen holen gehen oder in der Sperrzone des bayerischen Landtags Zigarre rauchen. Was aber kann künftig die beliebte Glühbirne als Signet für „Kreativität“ und „Geistesblitz“ ersetzen?

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Haben Sie eine Idee für eine neue Ikonografie? Was geht Ihnen auf, wenn Sie eine Idee haben? Eine LED? Wie langweilig. Das Klappmesser? Mea scalpa. Eine Radioröhre? Nur was für Genießer. Fährt Ihnen der Blitz in den Schädel? Gott bewahre.

Millionen von Powerpoint-Hobby-Illustratoren warten auf Ihren Vorschlag. Die Agentur vibrio schreibt deshalb hiermit den ultimativen Wettbewerb aus:

Gesucht: Die beste Visualisierungsalternative zur Glühbirne!

Der Preis: ein 3stündiger Kreativworkshop für die drei kreativsten Köpfe Ihres Unternehmens, Ihrer Familie, oder Ihres Freundeskreises an der Agentur-Bar bei freier Whisky-Wahl:

 

Bild einer Whisky-Bar

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  1. Zwei wunderbare Erleuchtungsvisualisierungen sind Wickis Sternanimation nach dem Nasereiben und der Strahl des Herrn, der Jake Blues erleuchtet hat … was besseres fällt mir gerade nicht ein …

  2. Ich bezweifele, dass selbst die EU die Macht besitzt, 130 Jahre Symbolgeschichte per Dekret aus den Köpfen der Menschen zu löschen. Oder als Frage formuliert: Wie viele EU-Angebordnete braucht man, um die Glühbirne in unseren Köpfen auszuwechseln?

    Aber da Euer Wettbewerb vermutlich einen ernsten Hintergrund hat (ich stelle mir den armen Vibro-Grafiker vor, der stundenlang am Zeichenpult sitzt und es will und will ihm einfach keine Erleuchtung kommen),wollen wir die Sache ernsthafter angehen.

    Die einfachste Möglichkeit, nämlich die Glühbirne durch eine Leuchtrdiode zu ersetzen, scheidet leider aus.

    Wie wär’s mit dem „Auge der Vorsehung“, der sich auf der Rückseite jeder 1-Dollar-Note befindet. Das von einem Strahlenkranz umgebene Auge soll das alle Geheimnisse durchdringende Allsehende Auge Gottes darstellen und wird gewöhnlich von einem Dreieck umgeben, das von Alters her als Annäherung an die Kreiszahl bekannt war und daher als heilige göttliche Zahl galt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Auge_der_Vorsehung

    Wer den Verschwörungstheorie-Roman „Das verlorne Symbol“ des Illuminati-Autoren Dan Brown gelesen hat, kennt den „Circumpunkt“, ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte, der ursprünglich den ägyptiswchen Sonnengott Ra symbolisierte, später in der Astrologie als Symbol des kreativen Funkens des göttlichen Bewußtseins gedeutet wurde, der die Menschheit mit dem kreativen Geist des universellen Gottes verbindet und uns damit alle zu Mitschöpfern des Weltenkreises macht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_verlorene_Symbol

    Oder wie wär’s mit dem Pentagramm? Den Freimaueren dient er schließlich als Symbol für die fünfte Wissenschaft der heiligen Geometrie und ist damit ein Sinnbild des nach Wahrheit suchenden Geistes. Man muss ihn nur sauber zeichnen, denn ein Pentagramm, bei dem eine Spitze nach unten zeigt heisst „Drudenfuß“ und stellt den Abdruck eines Koboldfusses dar.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Drudenfu%C3%9F_%28Symbol%29

    Die Suahelisprache kennt das Verb „kuumba“, das so viel bedeutet wir „machen“ oder „erschaffen“ und das mit sieben unterschiedlich langen kreisförmig angeordneten Strichen dargestellt wird, die sich in der Mitte treffen. Die in den Sechzigerjahren aus der schwarzen Bürgerrechtsbewegung heraus entstandene Pseudo-Religion Kwanzaa verwendet das Zeichen für „Kreativität“. Für sie ist es eines von ingesamt sieben heiligen Symbolen.
    https://www.officialkwanzaawebsite.org/NguzoSaba.shtml

    Im übrigen empfehle ich die Lektüre von Herders Lexikon der Symbole (Herder-Verlag, Freiburg)
    https://www.amazon.de/Herder-Lexikon-Symbole-%C3%BCber-Stichw%C3%B6rtern/dp/3451048914

  3. Vielleicht die gute alte Feuerwerksrosette? Zeichnerisch und grafisch sicherlich ähnlich flexibel wie das Glühbirnchen.

    Und in Anbetracht der grassierenden Banalitä… äh… Binärität könnte man gelegentlich die Sternchen durch Nullen und Einsen ersetzen.

  4. Natürlich hat Tim Coles Vorschlag „kuumba“ gewonnen, schon wegen dem Hinweis auf den Bedeutungszusammenhang mit der Kreativität. Außerdem hat Tim die Bar ohnehin schon mehrmals leer getrunken … 😉

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  1. Zwei wunderbare Erleuchtungsvisualisierungen sind Wickis Sternanimation nach dem Nasereiben und der Strahl des Herrn, der Jake Blues erleuchtet hat … was besseres fällt mir gerade nicht ein …

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    Aber da Euer Wettbewerb vermutlich einen ernsten Hintergrund hat (ich stelle mir den armen Vibro-Grafiker vor, der stundenlang am Zeichenpult sitzt und es will und will ihm einfach keine Erleuchtung kommen),wollen wir die Sache ernsthafter angehen.

    Die einfachste Möglichkeit, nämlich die Glühbirne durch eine Leuchtrdiode zu ersetzen, scheidet leider aus.

    Wie wär’s mit dem „Auge der Vorsehung“, der sich auf der Rückseite jeder 1-Dollar-Note befindet. Das von einem Strahlenkranz umgebene Auge soll das alle Geheimnisse durchdringende Allsehende Auge Gottes darstellen und wird gewöhnlich von einem Dreieck umgeben, das von Alters her als Annäherung an die Kreiszahl bekannt war und daher als heilige göttliche Zahl galt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Auge_der_Vorsehung

    Wer den Verschwörungstheorie-Roman „Das verlorne Symbol“ des Illuminati-Autoren Dan Brown gelesen hat, kennt den „Circumpunkt“, ein Kreis mit einem Punkt in der Mitte, der ursprünglich den ägyptiswchen Sonnengott Ra symbolisierte, später in der Astrologie als Symbol des kreativen Funkens des göttlichen Bewußtseins gedeutet wurde, der die Menschheit mit dem kreativen Geist des universellen Gottes verbindet und uns damit alle zu Mitschöpfern des Weltenkreises macht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Das_verlorene_Symbol

    Oder wie wär’s mit dem Pentagramm? Den Freimaueren dient er schließlich als Symbol für die fünfte Wissenschaft der heiligen Geometrie und ist damit ein Sinnbild des nach Wahrheit suchenden Geistes. Man muss ihn nur sauber zeichnen, denn ein Pentagramm, bei dem eine Spitze nach unten zeigt heisst „Drudenfuß“ und stellt den Abdruck eines Koboldfusses dar.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Drudenfu%C3%9F_%28Symbol%29

    Die Suahelisprache kennt das Verb „kuumba“, das so viel bedeutet wir „machen“ oder „erschaffen“ und das mit sieben unterschiedlich langen kreisförmig angeordneten Strichen dargestellt wird, die sich in der Mitte treffen. Die in den Sechzigerjahren aus der schwarzen Bürgerrechtsbewegung heraus entstandene Pseudo-Religion Kwanzaa verwendet das Zeichen für „Kreativität“. Für sie ist es eines von ingesamt sieben heiligen Symbolen.
    https://www.officialkwanzaawebsite.org/NguzoSaba.shtml

    Im übrigen empfehle ich die Lektüre von Herders Lexikon der Symbole (Herder-Verlag, Freiburg)
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  3. Vielleicht die gute alte Feuerwerksrosette? Zeichnerisch und grafisch sicherlich ähnlich flexibel wie das Glühbirnchen.

    Und in Anbetracht der grassierenden Banalitä… äh… Binärität könnte man gelegentlich die Sternchen durch Nullen und Einsen ersetzen.

  4. Natürlich hat Tim Coles Vorschlag „kuumba“ gewonnen, schon wegen dem Hinweis auf den Bedeutungszusammenhang mit der Kreativität. Außerdem hat Tim die Bar ohnehin schon mehrmals leer getrunken … 😉

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