Screenshot von der Benutzeroberfläche der Software Scompler.

Scompler im Interview: "Die Zukunft gehört der strategischen Qualität"

Dies ist der zweite Teil eines Gesprächs zwischen Björn Bröhl von Scompler und Markus Pflugbeil von vibrio. Im ersten Teil hat Björn Bröhl erläutert, warum er sich für die Agentur vibrio als Partner für die Unterstützung in den Bereichen PR und Marketing entschieden hat und welche  Strategie hinter der Entwicklung von Scompler als einem „Betriebssystem für strategische Kommunikation“ steht. Im zweiten Teil geht es nun um konkrete Anwendungsbereiche für Scompler, um die wichtigsten Zielmärkte des Unternehmens und darum, wie Unternehmen Scompler konkret einsetzen.

Scompler: viele Disziplinen, ein Betriebssystem

Markus Pflugbeil (vibrio): Lass uns heute über die konkreten Anwendungsbereiche sprechen. Wo im Unternehmen entfaltet Scompler seine größte Wirkung? Welche Disziplinen werden abgedeckt?

Björn Bröhl, CEO der Firma Scompler, geht einen Gang entlang.
Björn Bröhl, CEO der Scompler Technologies GmbH

Björn Bröhl (Scompler): Scompler ist extrem vielseitig, weil es als integratives System konzipiert ist. Die klassischen Anwendungsbereiche umfassen:

  • Integrierte Kommunikation und Unternehmenskommunikation: Hier führen wir alle Fäden zusammen, damit das Unternehmen konsistent und mit einer Stimme nach außen auftritt.

 

  • Content Marketing und redaktionelle Planung: Teams können Kampagnen und Themen langfristig orchestrieren, statt nur von Tag zu Tag zu planen.

 

  • Presse- und Medienarbeit, interne Kommunikation und HR: Oft arbeiten diese Abteilungen völlig aneinander vorbei. Scompler verbindet sie auf einer Plattform, sodass interne Botschaften und externe PR und Recruiting aufeinander einzahlen. 

 

  • Social Media und Community Management: Beiträge für LinkedIn, Instagram oder X werden direkt aus dem strategischen Kontext heraus geplant, freigegeben und veröffentlicht.

 

  • Issue Management, Krisenkommunikation und Reputationsmanagement: In kritischen Situationen ist eine zentrale Steuerung überlebenswichtig. Scompler bietet hier die nötige Transparenz und schnelle Abstimmungswege, perfekt planbar und vorbereitet für den Fall der Fälle.
Screenshot von einem Bildschirm. Zu sehen ist, wie Soziale Netzwerke in die Software Scompler integriert sind.
Social-Media-Kommunikation ist komplett in Scompler integriert.

Pflugbeil: Welche Branchen und Zielmärkte adressiert Ihr primär? Gibt es Sektoren, in denen der Leidensdruck und damit der Bedarf an einem solchen Betriebssystem besonders hoch ist?

Bröhl: Grundsätzlich eignet sich Scompler für alle Branchen, da jede größere Organisation vor der Herausforderung steht, komplexe Kommunikation zu steuern. Doch wir sehen eine besonders starke Nachfrage in stark regulierten Märkten und in Branchen mit hochgradig erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen. Hier verfügen wir auch über besonders starke Referenzen und über entsprechende Branchenerfahrungen. Dazu gehören:

  • Die Finanz-Branche: Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister leben vom Vertrauen. Sie müssen deshalb konsistent und regulatorisch einwandfrei kommunizieren.

 

  • Die Energiewirtschaft: Unternehmen wie Siemens Energy, EnBW oder E.ON Deutschland stehen mitten in der Transformation und müssen ihre Position zu hochkomplexen Themen wie den Auswirkungen der Energiewende verständlich und glaubwürdig vermitteln.

 

  • Chemie-, Elektronik-, Automotive- und klassische Industrieunternehmen: Covestro, ThyssenKrupp oder Infineon und viele andere haben riesige, oft global verteilte Kommunikationsteams, die eine gemeinsame Ausrichtung benötigen.

 

  • Der Öffentliche Dienst, Behörden, Verbände und Non-Profit-Organisationen: Hier geht es primär um Transparenz, komplexe Informationspflichten und einen herausfordernden Reputationsaufbau im gesellschaftlichen Kontext.

Kunden sind die besten Botschafter

Pflugbeil: Ihr habt eine beeindruckende Kundenliste. Kannst du uns an konkreten Beispielen verdeutlichen, wie namhafte Kunden Scompler einsetzen?

Bröhl: Sehr gerne. Nehmen wir Siemens Energy oder EnBW: Diese Konzerne nutzen Scompler, um ihre gesamte Newsroom-Organisation abzubilden. Hier arbeiten Dutzende Kommunikatoren an unterschiedlichen Standorten zusammen. Über Scompler steuern sie ihre Themenarchitektur und stellen sicher, dass jede Pressemitteilung, jeder Social-Media-Post und jede interne Nachricht auf die übergeordneten strategischen Themen einzahlt. Weitere tolle Beispiele sind die AOK oder die Commerzbank, wo strenge Compliance- und Freigabeprozesse herrschen. Scompler digitalisiert diese Workflows komplett, sodass jeder Beitrag vor der Veröffentlichung die notwendigen Qualitätsschleifen durchläuft – transparent und revisionssicher. Auch die Deutsche Bahn, DHL oder der ADAC nutzen die Plattform, um ihre riesigen Content-Mengen über verschiedenste Kanäle hinweg konsistent zu steuern. Es geht immer um vier Kernmotive: strategische Planung, Transparenz und interne Abstimmung sowie die effiziente Organisation moderner Newsrooms.

Pflugbeil: Zum Abschluss: Wie sieht deine Vision für die Zukunft der Kommunikation aus, und wie wird die Zusammenarbeit mit vibrio dazu beitragen?

Bröhl: Wir glauben an eine Zukunft, in der Kommunikation echte Resonanz erzeugt, Vertrauen aufbaut und nachweisbaren unternehmerischen Mehrwert liefert. Der Hype um bloße Masse und Geschwindigkeit flacht ab. Die Zukunft gehört der strategischen Qualität und der intelligenten Koordination. Mit Scompler AI entwickeln wir die Plattform konsequent weiter: Die KI wird sich von der reinen Strategie-Partnerin zur echten „Kollegin“ im Arbeitsalltag entwickeln – zu Co-Workern, die eigenständig Aufgaben übernehmen, aber stets innerhalb der vom Menschen gesetzten Governance-Regeln agieren.

Screenshot von der Software Scompler zur Integration von Künstlicher Intelligenz.
Künstliche Intelligenz wird in Scompler zur wertvollen Kollegin am Arbeitsplatz.

Mit vibrio an unserer Seite haben wir den passenden Partner gefunden, um diese Vision in den Markt zu tragen. Ihr versteht es, komplexe B2B-Themen zu besetzen und die Entscheider in Konzernen und im gehobenen Mittelstand zu erreichen. Gemeinsam werden wir zeigen, dass Kommunikation keine Ansammlung von Zufällen ist, sondern ein gestaltbares System, das ein modernes Betriebssystem braucht. Ich freue mich sehr auf die gemeinsamen Projekte.

Illustrationen: ©Scompler Technologies GmbH

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